Aufruf zum 19. Literaturwettbewerb
Middemaaken könnt alle, de in Ostfalen wohnen. Besunners operaupen sünd junke Lü’e bet taun 18. Lebensjahr.
Dat Motto: „Wat maken…?!
Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
De Kortjeschichten dört nich länger sien as 10 DIN A4 Sieten. Je Insender könnt max. 3 Jeschichten inerecket wern, de noch nich voröffentlicht sind.
De Jeschichten mött mit’ne sesstellije Kennnummer – ohne en Namen antaujeben – in en taueklebeten Umschlach ineschicket wern. Düsse Umschlach mött Sei in en tweiten Umschlach steeken, wo Öhr Name un de Kennnummer opsteiht. Dat allet schicket sei an de Anschrift:
Deuregio Ostfalen, Am Bötschenberg 4, 38350 Helmstedt
Insendeschluss / Einsendeschluss: 30. Juli 2012
De Priese / Die Preise:
1. Pries: 600,-- €
2. Pries: 300,-- €
3. Pries: 150,-- €
Un en Sunnerpries for de beste Jeschichte von en junken Minschen.
Ferner wird ein Sonderpreis für die beste Geschichte eines jungen Menschen ausgelobt.
Utkünfte krieget Sei bie de Jeschäftsstelle
Auskünfte erteil die Geschäftsstelle der
Deuregio Ostfalen, Am Bötschenberg 4, 38350 Helmstedt
Telefon: 05351 595916, Fax: 05351 523854 oder Email. info@ostfalen.de
Die Autoren erklären sich mit dem Einreichen Ihrer Geschichte mit einer möglichen Veröffentlichung einverstanden.
Preisverleihung im 18. Literaturwettbewerb in Hohenwarsleben
In
moderner Umgebung fand am 26.11.2011 die Preisverleihung des 18.
Literaturwettbewerbes des Ostfälischen Institutes, das zur
Deuregio Ostfalen gehört, statt. Die "Plattspräkers"
hatten sich in diesem Jahr im Hotel "Zum Raukler" in der
Gemeinde Hohe Börde eingefunden. Vorsitzender Rolf Reinemann
verwies in seiner Begrüßung darauf, dass das Ostfälische
Institut eine regionale Verbundenheit geschaffen und die Beiträge
der bisherigen Literaturwettbewerbe das Niederdeutsche längst
aus der "Döneken-Kiste" herausgeholt haben.
Nach einer launigen Begrüßung der Bürgermeisterin Steffi Trittel lüftete dann Jury-Vorsitzende Dr. Ursula Föllner das Geheimnis der Preisträger. Auch sie würdigte den Variantenreichtum der eingereichten 49 Geschichten, die gemäß dem Motto "Et kümmt drop an" mal persönlich, mal zeitkritisch und mal humorvoll daherkamen. Wie schwierig es wurde, allen Geschichten gerecht zu werden, konnte man daran ablesen, dass in diesem Jahr zwei dritte Plätze vergeben wurden. Sie gingen an zwei junge Männer aus Hannover, die erstmalig am Wettbewerb teilgenommen hatten. Jan Kruse setzte sich in seinem Beitrag "Vorbiefeuhrt" mit dem schlechten Gewissen auseinander, bei einem Unfall nicht angehalten zu haben. Patrick Ziemke schlüpfte in die Rolle eines Zuwanderers und beschrieb mit "Dat kann man bäter sien als hier" erscheckend aktuell ein mögliches Szenario aus dem Jahr 2030. Mit der Kurzgeschichte "Vorrspädunge" überzeugte Gisela Preckel die Jury und erhielt dafür den zweiten Preis. Rolf Ahlers schließlich konnte mit seiner launigen Geschichte "Wie man en Unglücke maket" punkten. Er teilte die einzelnen Parteien bei der Kommunalwahl kurzerhand in rote, schwarze und grüne Tee-Abteilungen ein und gewann damit den ersten Preis.
Einen Sonderpreis für die Teilnahme junger Autoren bekam die Arbeitsgemeinschaft Niederdeutsch der Grundschule Hohendodeleben. Zwei etwa 9-jährige Mädchen stellten eindrucksvoll unter Beweis, was sie schon alles gelernt hatten und durften sich über ein kleines Geschenk freuen.
Musikalisch
Begleitet wurde die Preisverleihung von der Musikgruppe „Die
Klezmer“ der Musikschule Haldensleben / Wolmirstedt.
Wer noch einmal nachlesen möchte, worauf es denn nun ankommt, findet immerhin 23 verschiedene Antworten in bestem Plattdeutsch in dem gleichnamigen Büchlein "Et kümmt drop an ...", welches soeben im Dr. Ziethen Verlag Oschersleben erschienen ist.
Natürlich steht auch das Thema für den nächsten Literaturpreis schon fest: "Wat maken" können alle, die den Einsendeschluss vom 30. Juli 2012 einhalten.
( Bild oben: Patrick Ziemke, Rolf Ahlers, Dr. Ursula Föllner, Gisela Preckel, Rolf Reinemann, Jan Kruse. Bild unten: Schüler der Grundschule Hohendodeleben mit ihrer Lehrerin Frau Teetzen)
Fotos und Text: Ute Goslar
Dat Ostfälische Institut röppt tau‘n 19.Schrieberwettbewerb op
Middemaaken könnt alle, de in Ostfalen wohnen. Besunners operaupen sünd junke Lü’e bet taun 18. Lebensjahr.
Dat Motto: „Wat maken…?!
Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
De Kortjeschichten dört nich länger sien as 10 DIN A4 Sieten. Je Insender könnt max. 3 Jeschichten inerecket wern, de noch nich voröffentlicht sind.
De Jeschichten mött mit’ne sesstellije Kennnummer – ohne en Namen antaujeben – in en taueklebeten Umschlach ineschicket wern. Düsse Umschlach mött Sei in en tweiten Umschlach steeken, wo Öhr Name un de Kennnummer opsteiht. Dat allet schicket sei an de Anschrift:
Deuregio Ostfalen, Am Bötschenberg 4, 38350 Helmstedt
Insendeschluss / Einsendeschluss: 30. Juli 2012
De Priese / Die Preise:
1. Pries: 600,-- €
2. Pries: 300,-- €
3. Pries: 150,-- €
Un en Sunnerpries for de beste Jeschichte von en junken Minschen.
Ferner wird ein Sonderpreis für die beste Geschichte eines jungen Menschen ausgelobt.
Utkünfte krieget Sei bie de Jeschäftsstelle
Auskünfte erteil die Geschäftsstelle der
Deuregio Ostfalen, Am Bötschenberg 4, 38350 Helmstedt
Telefon: 05351 595916, Fax: 05351 523854 oder Email. info@ostfalen.de
Die Autoren erklären sich mit dem Einreichen Ihrer Geschichte mit einer möglichen Veröffentlichung einverstanden.
Für
seinen überzeugenden und hoch motivierten Einsatz für die
Niederdeutsche Sprache verlieh der Niedersächsische
Ministerpräsident Christian Wulff dem Leiter des Ostfälischen
Instituts den niedersächsischen Verdienstorden am Band. Die
Auszeichnung wurde Ihm durch den Oberbürgermeister seinen
Heimatstadt Göttingen, Herrn Jürgen Danielowski, übergeben.